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Anzug
Quelle: Zentralstelle für Berufsbildung im Einzelhandel e.V. Copyright zbb, 1999
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Ein Anzug besteht aus Sakko, Hose und eventuell Weste. Die Einzelteile sind stofflich aufeinander abgestimmt, so daß ein harmonischer Gesamteindruck entsteht. Grundlegende Unterscheidungsmerkmale bilden Form, z.B. Einreiher oder Zweireiher, Anlaß, z.B. Straßenanzüge, Abendanzüge oder informelle Anzüge für Sport und Freizeit und die Detailverarbeitung, z.B.Ärmelformen, Reversformen, Kragenformen, Taschenformen, Hosenumschläge usw.
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Der Zweiteiler ist ein Anzug, der aus Sakko und Hose besteht. |
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Der Dreiteiler ist ein Anzug, der aus Sakko, Hose und Weste besteht. |
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Auf der Vorderseite des Sakkos befindet sich nur eine senkrecht verlaufende Knopfreihe, die der Körpermitte entspricht. Der untere Knopf wird nicht geschlossen.
Sakko und Hose bestehen aus demselben Stoff.
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Auf der Vorderseite des Sakkos befinden sich zwei parallel verlaufende Knopfreihen, die symmetrisch zur Körpermitte angeordnet sind. Eine Knopfreihe wird geknöpft, die andere ist "blind", d. h., sie hat keine Funktion und dient nur dem optischen Gleichgewicht. Das zweireihige Sakko besitzt einen breiten Übertritt, der innen von einem zusätzlichen Knopf gehalten wird.
Sakko und Hose bestehen aus demselben Stoff.
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Der Frack ist ein dreiteiliger Gesellschaftsanzug, bestehend aus Frackoberteil, Frackhose und Frackweste. Oberteil und Hose bestehen aus dem gleichen schwarzen oder blauen Stoff.
Frackoberteil:
- stark tailliert, spitz zulaufend bis Hüfthöhe
- zwei Knopfreihen, die symmetrisch/trapezförmig zur Körpermitte angeordnet sind und nicht geschlossen werden
- aufsteigendes, seidenbelegtes Revers, bezeichnet als Spiegel
- im Rücken in Taillenhöhe angesetzter, bis Kniehöhe reichender, rund geschnittener Schoß
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Frackhose:
- umschlaglos, an den Außenseiten jeweils versehen mit zwei Seidenbändern, bezeichnet als Galon
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Frackweste:
- V-förmig, im Schnitt der Vorderseite des Frackoberteils angeglichen, weiß oder farbig
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(Abkürzung von engl. Cutaway) |
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Der Cut ist ein Gesellschaftsanzug für den Tag, bestehend aus einem in der Regel schwarzen oder grauen Cutoberteil und einer farblich abstechenden, meist grauen oder graugestreiften Hose. Zum Cut tragt man eine besondere Krawatte, die Plastron genannt wird und mit einer eleganten Anstecknadel ergänzt werden kann.
Cutoberteil:
- Schoßsakko mit nur einem Knopf auf der Vorderseite, der geschlossen wird
- aufsteigendes Revers, welches im Gegensatz zum Frack nicht seidenbelegt ist
- Der rund geschnittene Schoß beginnt bereits am Vorderknopf und nicht wie beim Frack in Taillenhöhe am Rücken. Er verläuft in geschwungener Form zum Rücken und endet in Kniehöhe.
Weste:
- Fassonweste, meist perlgrau
Hose:
- meistens grau oder graugestreift, umschlaglos, ohne Galon
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Der Smoking ist ein zweiteiliger Gesellschaftsanzug für den Abend, bestehend aus Sakko und Hose.
Sakko:
- ein- oder zweireihig, schwarz oder farbig
- seidenbelegter Revers- oder Schalkragen, zum Schalkragensmoking kann ein Kummerbund (Schärpenweste) getragen werden
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Smokinghose:
- in der Regel schwarz, umschlaglos, an den Außenseiten jeweils versehen mit einem Seidenband, bezeichnet als Galon
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Der sogenannte Stresemannanzug ist ein dreiteiliger Gesellschaftsanzug für den Tag, bestehend aus schwarzem oder sehr dunklem Sakko, gestreifter Hose und grauer Weste. Er wird vorwiegend bei hochoffiziellen Anlässen sowie bei Feierlichkeiten, z.B. Hochzeiten getragen.
Sakko:
- einreihig, in der Regel schwarz
Weste:
Hose:
- schwarzgrau gestreift, umschlaglos
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